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100 % Remote Projektleitung – gibt es Grenzen im Doing?

Liebe Community, ich werde als Personal- und Karriereberaterin für IT-Fach- und Führungskräfte mit einem super dringlichen Thema beinahe täglich konfrontiert: den Umgang mit der Leitung von IT-Projekten „post-corona“. Interessant sind dabei die beiden Blickwinkel, die sich bei mir als Schnittstelle treffen: die IT-ProjektleiterInnen, die einen neuen Job suchen und HR bzw. GeschäftsführerInnen, die eben eine Vakanz zu füllen haben. Und im Bereich Remote-Projektleitung scheiden sich aktuell die Geister, was ist hier eure Meinung und Haltung hierzu? Sind 100 % remote Projektleitung möglich und sinnvoll?

Durch die Pandemie und die damit verbundenen allseits bekannten Einschränkungen haben es ProjektleiterInnen rund 1,5 Jahre geschafft alles am Laufen zu halten und an Erfolge anzuknüpfen, ihre Projekte und Prozesse im Sinne der Unternehmen und Kundenwünsche weiter voranzutreiben. Jetzt naht ein Ende durch Impfstoffe, Rückgang der Neuinfektions-Quote und es passiert folgendes: Es gibt Wünsche von einer Gruppe der PL, die sich nahezu 100 % remote arbeiten auch in Zukunft wünschen und für diese Möglichkeit sogar bereit wären ihr aktuelles Anstellungsverhältnis zu wechseln, insofern der AG diesem Wunsch nicht entgegenkommen wird. Dies betrifft auch viele Frauen mit Familie und Kids, die mir signalisieren durch Remote-Projektleitung 100 % arbeiten zu können, Karriere machen zu können und für Ihre Kinde genug Zeit zu haben.

Projekte leiten auch nach Corona nach 100 % #remote? #ankerkopf #karrierekompass

Dann gibt es eine andere, konträre Gruppe der PL, die quasi mit den Hufen scharrt und endlich wieder raus zum Kunden will und zwar in einem Pensum wie vor Corona. Und es gibt eine Gruppe C, die sich durchaus vorstellen kann wieder zu einem bestimmten Prozentsatz, eben so wie es der Workflow, Stand des Projekts erfordert, on the road zu sein, aber nicht zwingend notwendige Einsätze beim Kunden lieber in Zukunft remote erledigen zu können.

Interessanter Weise finden sich diese Ansätze A,B,C auch in den Haltungen der Unternehmen wieder, wobei m. E. ein großer Anteil wieder eine starke physische Präsenz beim Kunden wieder haben möchte, was nicht unbedingt jedem PL im Team gefallen wird.

#Projektleitung zu 100 % #remote – eine Chance für mehr Vereinbarkeit von Familie und Karriere? #ankerkopf #karrierekompass

Wie seht ihr das? Liebes HR-Team und liebe ProjektleiterInnen, gibt es Grenzen in der Remote-Arbeit in Bezug zur Projektleitung und wo macht ihr diese fest? Was ist euer Ziel, wollt ihr weiterhin remote Projekte managen, lieber wieder viel beim Kunden vor Ort sein oder wollt ihr eine hybride Arbeitsweise für euch und eure Lebenssituation. Und ganz wichtig, wie geht ihr mit diesen Wünschen um, wenn die Haltungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber weit auseinander gehen?

Mit dieser Blog-Reihe #Karrierekompass möchte ich euch Wissen aus meiner Praxis als Karriereberaterin und Coach mitgeben. In Ich arbeite als Sparringpartnerin hauptsächlich mit Fach- und Führungskräften aus dem breit gefächerten SAP-Sektor und für Schlüsselpositionen sowie Leitungspositionen an dem nächstmöglichen Karriereschritt. Wenn auch du dir noch unsicher bist, wie du deine Laufbahn aktiv gestalten kannst, dann mach doch gerne einen kostenfreien Termin mit mir aus.

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