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Nearshore [Teil I Auftakt und Aspekte unserer gleichnamigen Reihe]

red traffic light in dark time

Ankerkopf hat in den letzten Wochen aus diversen Richtungen immer wieder den Bereich Nearshore Development gestreift. Weil sich die Informationen bei uns trafen, wollten wir dieses Thema zunächst als einen Beitrag aufbereitet bündeln. Doch kurzerhand wurde dieses Thema viel zu komplex und auch zu wichtig für einen einzelnen Blogpost, sodass wir uns entschieden haben gleich eine ganze Reihe Nearshoring aufzulegen und externe Gastautoren einzuladen ihre Meinung, Einschätzung und Erfahrung mit euch und uns zu teilen. Dies ist der einleitende Debüt-Post.

Schauen wir doch einmal, was unsere weltweit größte Enzyklopädie zum Nearshoring zu sagen hat: „Der Begriff Nearshoring (deutsch Nahverlagerung) bezeichnet eine Sonderform des Offshorings. Aus mitteleuropäischer Sicht bedeutet dies in der Regel die Verlagerung (Outsourcing) in osteuropäische Länder.[…]. Nearshoring soll wie Offshoring die Personalkosten senken. Dabei ist der monetäre Vorteil durch Lohnunterschiede weniger hoch als beim Farshoring (= Verlagerung in weiter entfernt liegende Niedriglohnländer). Die größere kulturelle und räumliche Nähe bei nahezu gleicher Zeitzone vereinfacht jedoch die Zusammenarbeit (Kooperation) erheblich. Im europäischen Raum werden daher Arbeitsplätze aus Mitteleuropa in sogenannte Niedriglohnländer nach Osteuropa verlagert. […]“ (Quelle: www.https://de.wikipedia.org/wiki/Nearshoring)

Zusammenfassend geht es beim Nearshoring um die Senkung von Personal- und weiterer Kosten unter Gewährleistung einer produktiven Zusammenarbeit. Dieser Balance möchten wir unbedingt nachgehen und führen als kommenden Teil II unserer Reihe ein Interview mit dem langjährigen Beobachter und Akteur für politische internationale Beziehungen, der verschiedene Büros u.a. in Thailand, Sri Lanka, der Mongolei, Tansania und der Ukraine geleitet hat. Das Interview mit Dr. Stefan Chrobot dreht sich um Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Hürden und Fallstricke im Bereich der interkulturellen Zusammenarbeit – seid gespannt!

Wikipedia weist dann auch direkt auf die möglichen Risiken hin: „Insbesondere im IT-Bereich zeigte es sich, dass die Kostenvorteile der deutlich günstigeren Entwicklungsressourcen im Nearshoring zu großen Teilen durch die erheblichen Kommunikationsaufwände auf der Auftraggeberseite relativiert werden. Auch politische und rechtliche Rahmenbedingungen insbesondere hinsichtlich des Datenschutzes sollten bei der Bewertung von Nearshore-Risiken angemessen berücksichtigt werden.“ (ebd.)

Welches die Risiken und Chancen für den Einsatz von Nearshore Development sind, werden wir in Teil III unserer Reihe mit einem Datenschutzexperten diskutieren sowie im Teil IV einen regionalen Experten für Wirtschaftsfragen und Unternehmensberater zu Wort kommen lassen. (Beide angefragt.)

Wir möchten aber unbedingt eine Pluralität der Meinungen zu Nearshoring zum Ausdruck bringen und daher werden wir in den weiteren folgenden Teilen einen Entwickler aus dem Umfeld befragen und auch zwei Best Cases von Unternehmen vorstellen sowie ein Best Fail.

Mit den letzten beiden Blog-Posts halten wir es bewusst noch offen, um auf eure Meinungen, Nachfragen und Erfahrungen zu reagieren und entsprechend die Reihe anzupassen und zu erweitern – mitmachen und kommentieren lohnt sich!

Und wenn ihr gerne auch in dieser Reihe vertreten sein wollt: bitte PN an Sarah unter blog@ankerkopf.de!

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Photo by Caê Balevita on Pexels.com

#Nearshore #ankerkopf #owl

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